Zum Hauptinhalt der Seite springen

Stein für Stein für eine neue Erinnerungskultur

Das Museum Selma erzählt die Geschichte Deutschlands neu – in der Vielfalt ihrer Perspektiven. 

Wie hat eine DDR-Zeitzeugin mit Migrationsgeschichte die Wendezeit erlebt? Wie erinnern sich Kinder italienischer Einwanderer an die Fußball-WM in Deutschland 2006? Welche Erfahrungen haben sogenannte Gastarbeiter in den 1970er Jahren bei Streiks für bessere Arbeitsbedingungen gemacht? 

Es gibt zahllose Perspektiven auf deutsche Geschichte, die in der bisherigen Erinnerungskultur höchstens eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Das Museum Selma ändert das. 

In den kommenden Jahren entsteht in Köln-Kalk ein einzigartiger Kulturort, an dem die Geschichten der Migrationsgesellschaft erzählt werden. Auf dieser Seite begleiten wir den Weg dorthin digital: Von der ersten Planungsidee bis zur fertigen Baustelle. Hier erfahrt ihr, wie ein bundesweites Migrationsmuseum entsteht, wer alles mitwirkt, welche Schritte als Nächstes anstehen und welche Meilensteine schon erreicht wurden.

Eckdaten

Bauherrin/Träger des Museums: DOMiD gGmbH
Investitionsvolumen: 44,26 Millionen Euro
Zuwendungsgeber: Land Nordrhein-Westfalen, Bund
Gebäude: Erbbaurecht von der Stadt Köln über 99 Jahre
Eröffnung: kann derzeit nicht terminiert werden
Standort: Halle 70 des ehemaligen KHD-Geländes in der Dillenburger Straße in Köln-Kalk 
Museumstyp: Gesellschaftshistorisches Museum/Migrationsmuseum

Projektstatus

Aktueller Status: Freigabe von Planungsmitteln beantragt

Stand: 18.06.2026

Der Bau hat noch nicht begonnen. Wir befinden uns in einer Planungsphase.

Kurzinfo: Es wurden Planungsmittel für die Umplanung des bisherigen Entwurfs beim MKW, Ministerium für Kultur und Wissenschaften des Landes Nordrhein-Westfalen, beantragt (DOMiD)

  • Wartet auf Freigabe (MKW)

Mehr Infos

Worum geht es?

Der Entwurf für das Museum Selma muss innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens auf etwa 60 Prozent der ursprünglich vorgesehen Fläche umgeplant werden. Dazu wurden Planungsmittel beantragt, um ein Generalplanungsteam zu beauftragen und die Umplanungen durchzuführen.

Erwarteter Zeitraum

Im Projekt-Zeitplan (beschlossen beim Runden Tisch mit allen Beteiligten am 05.06.2026) wurde eine Freigabe bis 01.07.2026 festgelegt.

Abhängigkeit

Die vergaberechtliche Vorprüfung einer Umplanung hat keine Einwände ergeben.

Nächster Schritt

Nach Freigabe der Planungsmittel (MKW): 
Beauftragung Generalplanungsteam (DOMiD)

Zeitplan

Vergabeverfahren für Generalplanung

Ein europaweites Vergabeverfahren wurde ausgeschrieben, um ein Generalplanungsteam für die Architektur, Szenographie und alle weiteren planerischen Fachdisziplinen für das Museum Selma zu finden. In dem zweistufigen Verfahren wurde auch eine Ideenskizze verlangt.

Unterzeichnung und Freigabe des Erbbaurechtsvertrages

Nach fünfjährigen Verhandlungen mit der Stadt Köln konnte der Erbbaurechtsvertrag für das Grundstück und Gebäude des Museums unterzeichnet und freigegeben werden. Darin enthalten waren finanzielle Zusagen der Stadt Köln zur Altlastensanierung und Freistellung der angrenzenden Gebäude.

Beginn der baulichen Planung

Das Atelier Brückner aus Stuttgart hatte das überzeugendste und wirtschaftlichsten Angebot abgegeben und wurde von DOMiD beauftragt. Die baufachlichen Planungen werden aufgenommen.

Abgabe der Entwurfsplanung

Nach intensiver Planungsphase konnten die baufachlichen Unterlagen vollständig und fristgerecht abgegeben werden. Im Zuge der Kostenberechnung wurde jedoch deutlich, dass die gestiegenen Baukosten und der Sanierungsbedarf des Gebäudes Anpassungen erforderlich machen.

Fristverlängerung

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt nach dem Einsatz von engagierten Abgeordneten und den Projektbeteiligten eine Fristverlängerung um ein Jahr. Bis dahin muss ein prüffähiger Antrag erarbeitet werden.

Prüfung eines alternativen Standortes

Ein alternativer Standort in Köln wird geprüft. Aus insbesondere förderrechtlichen Gründen wird ein Standortwechsel im April verworfen.

Konzeptstudie für Realisierung im Kostenrahmen

DOMiD plant, das Museum auf nur noch 60 Prozent der ursprünglich vorgesehenen Fläche zu realisieren. Durch diese Einschnitte ins Raumprogramm ist im ursprünglichen Kostenrahmen eine Realisierung in Bauabschnitten am Standort in Köln-Kalk machbar.

Runder Tisch

Der Kölner Oberbürgermeister macht das Museum Selma zur Chefsache: Beim Runden Tisch mit den Projektbeteiligten stellen sich alle hinter die von DOMiD vorgestellte Möglichkeit, das Museum auf 60 Prozent der vorgesehenen Fläche zu realisieren.

Aktuell

Freigabe von Planungsmitteln

DOMiD beantragt Planungsmittel für die Umplanung beim NRW-Kulturministerium. Eine Freigabe steht derzeit noch aus.

Aufnahme der Umplanung

Nach Freigabe der Planungsmittel durch das MKW kann ein Generalplanungsteam gebunden werden und die Umplanungen beginnen.

Abruf der Fördermittel

Die Umplanungen müssen bis Ende 2026 fertiggestellt werden. Das ist nötig, um bis zum Ende des Jahres fristgerecht die Fördermittel des Bundes abzurufen. Dazu wird ein Antrag mit den aktualisierten baufachlichen Unterlagen sowie ein neues Betriebs- und Nutzungskonzept eingereicht.

Optional: Zweite Fristverlängerung

Eine weitere Verlängerung der Frist, die auf den Bundesmitteln liegt, wird parallel zum Umplanungsprozess als Schutzschirm vorangetrieben.

Bauantrag

In dieser Phase werden Anträge und Genehmigungen vorbereitet und der Bauantrag gestellt. Dieser wird dann intensiv geprüft bevor eine Bauntragsgenehmigung ausgesprochen wird. Wie lange das dauert, liegt außerhalb unseres Einflusses.

Ausschreibungen und Vergaben

Wenn eine Baugenehmigung vorliegt, können die Gewerke ausgeschrieben und vergeben werden. Der Baubeginn rückt näher.

Was gibt es Neues?

Zu sehen ist der geplante eingangsbereich des Museums. Daarüber sind grafisch Baustellen-Absperrungen in schwarz.weiß darüber gelegt. roß über dem Bild steht "Under Construction".

Museumsbau, News

Updates, Einblicke und Projektstatus: Neue Seite zum Museumsbau gestartet

— Was passiert in der Planung und beim Bau des Museums Selma? Wo steht das Projekt gerade? Auf unserer neuen Seite zum Museumsbau nehmen wir euch mit im Prozess, wie unser Museum entsteht.

Beitrag ansehen
Die schematische Darstellung zeigt das Gelände des Osthofs in Köln-Kalk, wo das Museum Selma entstehen wird. Die Halle 70 als Standort des Museums ist zu 60 Prozent schwarz eingefärbt, der Rest ist grau hinterlegt.

Museumsbau

Durchbruch für das Museum Selma in Köln-Kalk: So geht es weiter

— Das Museum Selma ist einen wichtigen Schritt vorangekommen: Ein neuer Lösungsansatz zeigt, wie sich das Projekt trotz gestiegener Baukosten am ursprünglich geplanten Standort in der Halle 70 in Köln-Kalk realisieren lässt. Beim Runden Tisch mit allen Beteiligten stieß dieser Ansatz auf breite Zustimmung.

Beitrag ansehen
Die Visualisierung von ATELIER BRÜCKNER zeigt den geplanten Eingangsbereich des Museums Selma. Die Entwurfsidee wurde mit dem German Design Award 2026 ausgezeichnet.

Architektur, Museumsbau

DOMiD prüft stark reduziertes Migrationsmuseum am Standort Köln-Kalk

— Das Kulturzentrum am Neumarkt (KAN) kann nicht Heimat des Museums Selma werden. Das ist Ergebnis intensiver Prüfungen. Deshalb prüft der Museumsträger DOMiD jetzt die Möglichkeit, durch starke Einschnitte im Raumprogramm das Museum Selma mit den vorgegebenen Mitteln am ursprünglichen Standort Halle 70 in Köln-Kalk umzusetzen.

Beitrag ansehen

Hintergrund und Transparenz

Basics

Was ist das Museum Selma?

Das Museum Selma ist das bundesweites Migrationsmuseum von DOMiD, dem Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland. Auf Basis der DOMiD-Sammlung entsteht das Museum Selma in den kommenden Jahren in Köln. Als gesellschaftshistorisches Museum erzählt es die Geschichte Deutschlands seit 1945 neu – angereichert um die Perspektiven der Migration. Das Museum Selma wird nicht einfach irgendein Museum: Es wird ein Ort, an dem die Menschen der Migrationsgesellschaft einander begegnen und in den Austausch kommen. 

Wo entsteht das Museum?

Das Museum entsteht auf einem ehemaligen Industriegelände in Köln-Kalk. Auf dem Gelände "Hallen Kalk" haben einmal viele sogenannte Gastarbeiter für die Klöckner-Humboldt-Deutz AG (KHD) gearbeitet. Heute entwickelt sich an diesem Ort ein Kulturareal zum Mitgestalten in einem der am stärksten von Migration geprägten Stadtteile Kölns. Das Museum Selma wird in der Halle 70 zuhause sein, in der früher einmal Stahlbleche gewalzt wurden. Die Halle selbst ist ein Zeugnis der Migrationsgeschichte dieses Landes.

Wer steckt hinter dem Museum Selma?

Träger des Museums ist DOMiD, das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland. Als Verein 1990 von Migrant*innen gegründet, war schon damals das Ziel klar: ein Migrationsmuseum zu errichten. Seit über 35 Jahren trägt DOMiD Zeitzeugnisse zur Migration in Deutschland zusammen – und bewahrt mit dieser einzigartigen Sammlung das materielle und immaterielle Erbe der Migrationsgesellschaft. Seit 2021 gibt es die gemeinnützige Gesellschaft DOMiD gGbmH als Trägerin des Museums Selma.

Wann wird das Museum eröffnet?

Wann das Museum Selma eröffnet, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar. Voraussichtlich im kommenden Jahr kann ein Zeitplan bis zur Eröffnung vorgelegt werden.

Finanzen

Wer finanziert das Museum Selma?

Das Museum Selma wird gefördert vom Bund, dem Land NRW und der Stadt Köln. Für die Investitionskosten hatten der Deutsche Bundestag sowie der Landtag NRW jeweils 22,13 Mio. Euro in die Haushalte eingestellt. Das Projekt wurde im Nationalen Aktionsplan Integration der Bundesregierung verankert, um „den kulturellen Reichtum Deutschlands zu würdigen, der auch Zugewanderten zu verdanken ist“. Das Grundstück und das Gebäude stellt die Stadt Köln dem Träger DOMiD für 99 Jahre im Erbbaurecht zur Verfügung.

Wie viel Geld steht für das Museum Selma zur Verfügung?

44,26 Millionen Euro, zur Hälfte aus Bundesmitteln und zur anderen Hälfte in Ko-Finanzierung durch das Land NRW. Also jeweils 22,13 Millionen Euro. Die Summe basierte nicht auf einer Planung, sondern war eine politische Vorgabe im Jahr 2019.

Wie viel kostet der Bau des Museums?

Entsprechend der Fördersumme, die Bund und Land NRW für den Bau des Museums bereitstellen, hat die Bauherrin DOMiD im europaweiten Vergabeverfahren für Architektur und Ausstellungsgestaltung des Museums einen Kostenrahmen von 44,26 Millionen Euro vorgegeben.

Während der Verhandlungen um das Erbbaurecht (2020-2025) haben sich die Baukosten in diesem Land in nie dagewesenem Ausmaß erhöht – um 50 Prozent. Darüber hinaus ist die Halle, in der das Museum entsteht, in einem schlechteren Zustand, als anzunehmen gewesen wäre, was zu einem größeren Sanierungsaufwand führt. 

Um das Museum mit seinem geplanten Raumprogramm umzusetzen, fehlten Stand Ende 2025 knapp 20 Millionen Euro. Damit ist das Museum Selma nur so weit teurer geworden wie die allgemeine Preissteigerung im Bauwesen der vergangenen Jahre. Unter Berücksichtigung eines Risikopuffers und weiterer Indexierung, lag eine Unterdeckung von 33 Millionen Euro vor. Diese Mehrkosten wurden von den Zuwendungsgebern nicht aufgefangen. Daher musste eine andere Lösung gefunden werden. 

Nach gründlicher Abwägung aller Faktoren strebt der Träger DOMiD eine Realisierung des Museums am ursprünglich vorgesehenen Standort in Köln-Kalk an, die durch eine Kürzung des Raumprogramms und eine Reduktion der Fläche auf etwa 60 Prozent den vorgegebenen Kostenrahmen von 44,26 Millionen Euro einhält. 

Wie viel Geld wurde für die Planung bereits ausgegeben?

Stand Mai 2026 wurden 4,11 Millionen Euro an Planungskosten verausgabt, die aus dem Landesanteil (22,13 Millionen Euro) für das Museum beglichen wurden. Darin enthalten sind die Kosten des europaweiten Vergabeverfahrens, anwaltliche Kosten, Projektsteuerung sowie das Generalplanungsteam mit allen Fachgewerken und -disziplinen für die Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung), 2 (Vorplanung) und 3 (Entwurfsplanung) analog der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI).

Wären die Mehrkosten für das Museum von den Zuwendungsgebern übernommen worden, hätte mit dem Entwurf, der bis auf die letzte Steckdose geplant ist, am ursprünglich vorgesehenen Standort in Kalk nahtlos weitergearbeitet werden können – vorbehaltlich einer positiven baufachlichen Prüfung und unter Beibehaltung der jetzigen Rahmenbedingungen. Das Museum Selma könnte dann in die Genehmigungsplanung (Leistungsphase 4) eintreten. 

Um das Museum Selma durch starke Einschnitte im Raumprogramm mit dem verfügbaren Baubudget am vorgesehenen Standort zu realisieren, ist eine Umplanung nötig. Die Mittel für diese Umplanung hat der Träger DOMiD aus den vorgesehenen Fördermitteln beim Land NRW (MKW) beantragt. Wenn die Freigabe erfolgt ist, kann die Umplanung erfolgen. 

Planungen

Was bedeutet weniger Fläche für das Museum?

Um das Museum Selma im gesetzten Kostenrahmen umsetzen zu können, muss die Fläche auf etwa 60 Prozent reduziert werden. Damit geht eine deutliche Kürzung des geplanten Raumprogramms einher. Das betrifft beispielsweise die geplanten Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Auf solche Einschnitte können wir mit flexibler Raumnutzung reagieren – zum Beispiel durch eine multifunktionale Nutzung des Foyers. 

Die Grundidee ist, dass das Museum Selma nun in Bauabschnitten realisiert werden soll: Das bedeutet, zuerst entsteht das Museum mit seinen frei zugänglichen Bereichen, Ausstellungs- und Vermittlungsflächen und allem, was dafür technisch notwendig ist. Wie genau diese Umsetzung aussieht, wird in Planungen festgelegt. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt Mittel vorliegen, könnten in weiteren Bauabschnitten zum Beispiel Räume für die Sammlung unseres Trägers DOMiD und für die Verwaltung realisiert werden. 

Das Museum Selma wird auch auf weniger Fläche ein hochwertiges museales Angebot machen können. Und das Herzstück des Museums bleibt von den Kürzungen nahezu unberührt: die Ausstellung. 

Könnten nicht anders Kosten eingespart werden?

Für den Bau des Museums Selma wurde von Anfang stark kostenorientiert gearbeitet. Im Vergabeverfahren hat sich die Vergabekommission für das wirtschaftlichste Angebot entschieden. Durch eine enge Kostenkontrolle hat der Träger DOMiD auch während der Planung immer wieder Einsparungspotenziale identifiziert und bereits mehrere Millionen Euro reduziert. 

Bei dem Entwurf von Atelier Brückner handelt es sich um einen sogenannten Haus-in-Haus-Einbau. Dafür muss die Gebäudehülle der Industriehalle nur moderat den energetischen und anderen rechtlichen Vorgaben gemäß ertüchtigt werden, die klimatischen Anforderungen für die musealen Objekte können innerhalb der einfachen Holzeinbauten hergestellt werden. Die Spielräume, die es darüber hinaus bei einer Sanierung auch immer gibt, sind gering. 

Die Einsparungen, die für die Umsetzung des Museums Selma im gegebenen Kostenrahmen nötig sind, lassen sich nur durch eine Reduktion der Fläche und Einschnitte im Raumprogramm umsetzen. 

Kann das Museum später erweitert werden?

Um im vorgegebenen Kostenrahmen zu bleiben, wird das Museum Selma auf 60 Prozent der ursprünglich geplanten Fläche umgesetzt. Dadurch entfallen geplante Räumlichkeiten wie zum Beispiel der Veranstaltungsbereich, die Bibliothek, die Flächen für die Sammlung und die Verwaltung. Das Museum Selma soll nun in Bauabschnitten realisiert werden: Das bedeutet, zuerst entsteht das Museum mit seinen frei zugänglichen Bereichen, Ausstellungs- und Vermittlungsflächen und allem, was dafür technisch notwendig ist. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt Mittel vorliegen, könnten in weiteren Bauabschnitten Räumlichkeiten entstehen, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht entstehen können. Das gilt zum Beispiel für den Veranstaltungsbereich, für die Sammlung unseres Trägers DOMiD oder die Bibliothek.

Was sind die nächsten Schritte?

Der Museumsträger DOMiD hat beim MKW Planungsmittel aus den für das Museum vorgesehenen Fördermitteln für eine Umplanung beantragt. Die Freigabe dieser Mittel durch das MKW steht noch aus. Laut Zeitplan, der beim Runden Tisch mit allen Beteiligten erarbeitet wurde, ist diese vor dem 1.7.2026 vorgesehen. Wenn die Freigabe erfolgt ist, kann DOMiD das Generalplanungsteam beauftragen und mit der Umplanung des Museums auf 60 Prozent der Fläche beginnen.

Es ist entscheidend, dass dieser Schritt zeitnah erfolgen kann: Da auf den Fördermitteln eine Frist bis zum 31.12.2026 liegt, müssen die Umplanungen in diesem Jahr abgeschlossen werden. 

Wo das Projekt aktuell steht und was die nächsten Schritte sind, findet ihr jederzeit auf dieser Seite unter Projektstatus.

Das Museum Selma ist ein deutschlandweit einzigartiges Projekt, das die deutsche Erinnerungskultur bereichert.

Ina Brandes, NRW-Kulturministerin

Bildergalerie