Museumsbau, News
Umplanungen auf Kurs: So ist der Stand beim Museum Selma
Um das Museum Selma am vorgesehenen Standort in Köln-Kalk umzusetzen, laufen derzeit die Umplanungen des ursprünglichen Entwurfs. Bei einem aktuellen Runden Tisch mit allen Projektbeteiligten zeigte unsere Bauherrin DOMiD, wo das Projekt steht.
Die Umplanungen für das Museum Selma laufen: Um das Museum im vorgegebenen Kostenrahmen umsetzen zu können, wird der ursprünglich vorgesehene Entwurf für Architektur und Ausstellungsgestaltung derzeit auf etwa 60 Prozent der vorgesehenen Fläche umgeplant.
Über den Stand der Umplanungen informierte unser Museumsträger DOMiD am Freitag, 18.9.2026, bei einem aktuellen Runden Tisch des Oberbürgermeisters der Stadt Köln, wo das bundesweite Migrationsmuseum entsteht.
Bereits im Juni waren auf Einladung des Kölner Oberbürgermeisters Torsten Burmester alle Projektbeteiligten und Förderer zusammengekommen, um gemeinsam einen Weg für die Umsetzung dieses wegweisende Kulturprojekt zu finden.
Seitdem hat sich einiges getan: Mittel für die Umplanung wurden aus den vorgesehenen Fördergelder beim zuständigen NRW-Kulturministerium (MKW) beantragt und bewilligt, so dass die Umplanungen beginnen konnten. Mit Susanne Zils ist eine neue Projektleitung für den Museumsbau beim Museumsträger DOMiD gestartet, die das Team bei der Umsetzung des bundesweiten Migrationsmuseums Museum Selma verstärkt.
Projektstruktur hat die Arbeit aufgenommen
Wie beim Ersten Runden Tisch vereinbart, hat in der Zwischenzeit eine verwaltungsinterne Projektstruktur auf Seiten der Stadt Köln die Arbeit aufgenommen: Hier arbeiten alle relevanten Dezernate und Ämter gemeinsam lösungsorientiert an allen Sachfragen, die in dieser bedeutenden Phase der Museumsplanung zu klären sind, in Abstimmung mit DOMiD als Bauherrin und Projektträger. Ein Beispiel ist die Gebäudetrennung der Hallen 70 (DOMiD) und Halle 71 (Stadt Köln).
Ein entscheidender Faktor für die Umplanungen des Entwurfs für das Museum auf etwa 60 Prozent der Fläche ist die Zeit: Auf den Fördermitteln, die den Bau des Museums ermöglichen, liegt eine Frist bis zum Jahresende. Bis dahin müssen die Umplanungen erfolgt sein, um die Mittel rechtzeitig abrufen zu können. Ein herausforderndes Ziel, das nur durch die weitere konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten zu erreichen ist.
Modularer Entwurf begünstigt Umplanungen
Der modulare Aufbau des Entwurfs für das Museum begünstigt die Umplanungen, die erfordern, dass das Museum auf etwa 60 Prozent der ursprünglich vorgesehenen Fläche entsteht.
So entfällt der angedachte Veranstaltungstrakt zwar räumlich, aber im Rahmen der Umplanung wird derzeit intensiv diskutiert und geplant, wie durch multifunktionale Nutzungen ein vergleichbares museales Veranstaltungsprogramm angeboten werden kann.
Die Flächenreduzierung bedeutet auch, dass die Depots und Magazine, in denen die Sammlung untergebracht ist, sowie ein Großteil der Museumsverwaltung am derzeitigen Ort verbleibt und nicht in der Halle 70 realisiert werden kann. Der Projektträger DOMiD wird folglich auf zwei Standorte aufgeteilt: Köln-Kalk (Museum Selma) und Köln-Ehrenfeld (Sammlung/Verwaltung).
Zum aktuellen Stand bei der Museumsplanung informieren wir zu jedem Zeitpunkt auf unserer Seite zum Museumsbau.